WeißeritzElbeJahrhundertflut August 2002
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berichte

 

 

12.09.02 mit der weißeritz einigen / erste debatten zum besseren hochwasserschutz
quelle (sz vom 12.09.02)

Im dresdner rathaus gibt es erste Pläne, um eine erneute überschwemmung zu verhindern.
geplant sind:

+ ein neues kanalsystem im plauenschen grund könnte schon hier einen teil der wassermassen aufnehmen - damit nicht alles in die stadt fließt

+ ein zweites flußbett an der löbtauer brücke könnte man die weißeritz teilen und einen neuen lauf über den kohlenbahnhof am bahndamm entlang zur elbe legen - in etwa der alte flußlauf
(siehe übersichtskarte)

+ Hochwassersicherungen an bahnunterführungen verhindern, dass wasser in die innenstadt fließt. durch den kontrollierten abfluß ist auch die friedrichstadt besser geschützt.

+ in einem workshop werden fachämter mit experten, wissenschaftlern und behörden die ansätze überdenken und ausarbeiten (noch vor ende oktober)

+das umweltamt prüft bereits die vorschläge. hier die weiteren schritte:

+ zusätzliche erkenntnisse soll eine öffentliche bürgervesammlung bringen.

+ die ergebnisse des workshops und der konferenz sollen schließich in eine konkrete planung münden.

übersichtskarte
quelle: (sz vom 11.09.02)
zum vergrößern einfach klicken!
(laden dauert etwas, da 65k)

 

18.08.02 dresdner krisenstab überfordert / die suche nach einem notstromaggregat

am sonntag, den 18.08. bekam unsere firma einen anruf von der destille in dresden pieschen mit der dringenden bitte irgendwie ein notstromaggregat und eine pumpe aufzutreiben. der keller war vollgelaufen und es gab keinen strom mehr und die ware in den kühltruhen hätte sich höchstens noch 12 stunden gehalten.
die einsatzleitung in dresden hatte der destille mitgeteilt, dass es aussichtslos sei noch eine pumpe oder ein notstromaggregat aufzutreiben.
also haben wir uns ans telefon gesetzt und über bekannte alles selber besorgt (nochmals vielen dank an die tischlerei ebert in radebeul)
durch zufall trafen wir noch am abend mitglieder einer feuerwehrstaffel aus bayern. im gespräch mussten wir erfahren, dass ihr kompletter feuerwehrzug mit 70 fahrzeugen (inkl. technik und besatzung) seit 48 stunden am flughafen klotzsche festsitzt und auf aufträge wartet.
in ganz dresden waren am 18. august tausende keller vollgelaufen und hilfe war überall nötig, doch die einsatzleitung in dresden war mit der lage völlig überfordert und nicht in der lage die hilfskräfte effektiv zu koordinieren.
übrigens die bayern sind, verständlicher weise, noch am selben abend wieder nach hause gefahren. viele von ihnen hatten extra urlaub genommen und hatten nur ein ziel "ZU HELFEN!!"

 


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